Salons als Orte der Emanzipation

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Jüdische Verortungen nach 1918

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NS-Herrschaft im Burgenland

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Der Wiener Bürgermeister von Jerusalem

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Inhalt

Schicksalsjahr 1938

NS-Herrschaft im Burgenland

Im Jahr 2018 gedenkt das offizielle Burgenland der Ereignisse um den „Anschluss“ Österreichs und des Burgenlandes im Jahr 1938 an das Dritte Reich. Dazu richtet das Landesmuseum Burgenland gemeinsam mit dem Österreichischen Jüdischen Mu-seum in Eisenstadt eine Sonderausstellung aus. Die Arbeit zur Ausstellung „Schicksalsjahr 1938. NS-Herrschaft im Burgenland“ begann mit einem Sammelaufruf, der dazu dient, die Ereignisse in diesem einschneidenden Jahr in den burgenländischen Gemeinden aufzuarbeiten. Historische Filmnächte, Führungen und eine Jugendführung begleiten die Ausstellung.

Im Landesmuseum Burgenland

In diesem Ausstellungsteil werden die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen rund um die Machtergreifung der NSDAP erläutert. Private Filmaufnahmen, Fotos, Plakate und persönliche Erinnerungsstücke erzählen die Geschichte dieses schicksalshaften Jahres. Neben einem Oral-History-Projekt mit Berichten über das „Schicksalsjahr 1938“ aus Sicht der Ver-folgten ermöglicht eine digitale Rekonstruktion den virtuellen Rundgang durch längst zerstörte burgenländische Synagogen.

Im Österreichischen Jüdischen Museum

Das Österreichische Jüdische Museum widmet sich der Geschichte der „Sieben Gemeinden“ – der „Schewa Kehilot“ – die einst zu den bedeutendsten jüdischen Gemeinden Europas zählten. Originale Dokumente des Jüdischen Zentralarchivs, die noch nie öffentlich gezeigt wurden, sind Spiegel des regen kulturellen, jüdischen Lebens und des Untergangs im Jahr 1938.

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